Trinken im Radsport – worauf du achten solltest

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Warum ist das Trinken beim Radfahren so entscheidend?

Für die Leistungsfähigkeit auf dem Rad ist es wichtig, dass du in regelmäßigen Abständen trinkst. Ein geringer Flüssigkeitsverlust wirkt sich bereits auf deine Ausdauerleistung aus und verzögert deine Regeneration. Gerade beim Radfahren verliert der Körper viel Schweiß und damit auch wichtige Mineralstoffe. Mir geht es häufig so, dass ich das durch den Fahrtwind gar nicht richtig wahrnehme, aber meine Radkappe und die Salzränder sprechen dann eine andere Sprache. Wenn du also beim Sport zu wenig trinkst, können Konzentrationsprobleme, Muskelkrämpfe oder Probleme mit dem Kreislauf die logische Folge sein.

Der richtige Zeitpunkt zum Trinken beim Radfahren

Die Grundregel lautet: Wenn du erst trinkst, wenn der Durst sich meldet, dann ist es bereits zu spät. Beim Radfahren ist es wichtig, dass du regelmäßig und vor allem frühzeitig trinkst. Es wird empfohlen, alle 15 bis 20 Minuten einige Schlucke aus der Flasche zu nehmen, auch wenn du gar keinen Durst verspürst. So bleibt der Flüssigkeitshaushalt stabil und du kannst konstant Leistung bringen. Eine häufig genannte Faustregel ist, dass man pro Stunde 400–800 ml Flüssigkeit zu sich nehmen sollte. Ich persönlich mache die Menge allerdings auch von der geplanten Distanz und dem Streckenprofil abhängig. Wenn ich weiß, dass ich viele Höhenmeter fahren werde oder es ein sehr heißer Tag wird, dann nehme ich die große Flasche mit. Bei kleineren Ausfahrten reicht auch eine kleine Flasche, was ja auch logisch ist.

Was gehört in die Trinkflasche beim Rennradfahren?

Reines Wasser reicht bei kurzen Trainingseinheiten oft aus, doch beim ambitionierten Rennradfahren solltest du auf spezielle Sportgetränke setzen. Diese enthalten neben Wasser auch Elektrolyte wie Natrium, Kalium und Magnesium sowie leicht verdauliche Kohlenhydrate. Ideal für das Trinken im Radsport sind hypotone oder isotonische Getränke, da sie vom Körper besonders schnell aufgenommen werden. Ich persönlich nutze das Pulver von Powerbar fürs Radfahren, es gibt aber auch noch etliche andere Anbieter. Viele mischen ihre Flaschen auch mit Wasser und Säften (keine Zitrussäfte), was ebenfalls möglich ist. Für mich persönlich funktioniert das Pulver am besten.

Trinken im Radsport: Sommer vs. Winter

Wenn es kühler ist, ist das Durstgefühl oft geringer. In genau solchen Fällen ist es hilfreich, wenn du dir bereits Trinkgewohnheiten angeeignet hast. Zwar schwitzt man im Winter nicht so stark wie im Sommer, dennoch ist die Luft trockener und die Atemfrequenz meist etwas höher. Genau in solchen Fällen solltest du trotzdem genug trinken, um auch hier deine Speicher immer gefüllt zu haben. Im Sommer sollte man immer etwas mehr einplanen, denn durch den Schweißverlust verliert man viel mehr Mineralstoffe, wie ich eingangs schon erwähnt habe. Für solche Fälle lohnt es sich, Pausen einzuplanen, in denen man seine Speicher wieder auffüllen kann. Vorab fülle ich mir meist auch noch zusätzliches Elektrolytpulver in kleine Tüten ab, die ich dann einfach in meine Flaschen schütten kann. 

Praktische Tipps, wie du auf dem Rennrad ausreichend trinkst

Was mir in der Tat hilft, ist, die Uhr im Blick zu behalten. Wenn ich draußen fahre, trinke ich spätestens nach 15 Minuten einen Schluck, meistens aber schon nach 10 Minuten. Wenn ich auf der Rolle unterwegs bin, spätestens nach 20 Minuten. Die Flaschen solltest du immer griffbereit haben. Gerade nach dem Training hilft ein Recovery-Drink oder, was ich total gut finde, eine einfache Gemüsebrühe. Wer das Thema ernst nimmt, fährt nicht nur gesünder, sondern oft auch schneller. Wobei das Tempo ja eigentlich eh niemanden interessiert – oder?

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