Garmin Varia RTL516 – ein Erfahrungsbericht

Kleiner Hinweis vorweg: In diesem Blogbeitrag werden einige Namen und auch Marken gezeigt oder genannt. Es ist kein Geld in irgendeiner Form geflossen, damit ich hier über diese schreibe. Ich stehe hinter den genannten Firmen/Marken und empfehle sie deshalb gerne weiter. Natürlich gibt es noch viele andere Anbieter, die sicher auch gute Sachen machen. Mit den genannten habe ich einfach Erfahrungen gesammelt, die ich gerne hier weitergebe.

Aber was ist das Garmin Varia RTL516 überhaupt?

Das ist die Lösung, wenn du auf der Straße richtig gut sichtbar sein willst. Ich habe dieses Radlicht schon vor einiger Zeit bemerkt, einfach weil es ein extrem helles Blinksignal abgibt, das nicht zu übersehen ist. Das Garmin Varia Radar ist ein Rücklicht mit Radar. Aber was heißt das jetzt genau? Das Radar sendet Signale aus und kann so Fahrzeuge jeglicher Größe, sowie Fahrräder erkennen, die sich von hinten nähern. Wenn du das mit einem Radcomputer kombinierst, siehst und hörst du, wie nah ein Fahrzeug ist und wie schnell es kommt. Je nach Distanz ändert es dann auch die Blinkfrequenz. 

Montiertes Radar an Sattelstütze

Themenübersicht

Anbringen des Garmin Varia RTL516.

Das ist echt super für jede Sattelstütze. Das Radar selbst hat ein Gewinde wie ein Radcomputer und wird auf eine der mitgelieferten Halterungen montiert. Und passende Halterungen? Mehrzahl? Ja, tatsächlich gibt es für jede Form deiner Sattelstütze die passende Halterung im Lieferumfang. Außerdem habe ich mein Radar in eine Silikonhülle gepackt. So kommt der grobe Schmutz zumindest nicht direkt auf das Gerät. Das Radar ist zwar nach IPX7 wasserdicht, aber ich geh da gern auf Nummer sicher. An der Silikonhülle kann man auch eine Schlaufe anbringen, die ich zusätzlich noch an der Sattelstütze befestigt habe. Wenn sich das Radar löst (was natürlich nie passieren wird), hat man noch einen Schutz, bevor das Teil auf die Straße fällt. Aber seien wir ehrlich: Davon habe ich noch nie gehört. Da kommt einfach nur der kleine Sicherheitsfanatiker in mir durch.

Montage des Garmin Radar

Garmin Varia mit Wahoo verbinden.

Einfacher geht’s kaum. Du schaltest das Garmin Varia ein und gehst dann an deinen Radcomputer. Bei mir ist das ein Wahoo Element Roam. Hier navigiere ich zu den Sensoren und schon wird es mir angezeigt. Zack, verbunden, und es funktioniert sofort.
So wird das Radar am Wahoo ELEMNT ROAM angezeigt

Das Garmin Varia RTL516 im Einsatz.

Schalte den Radcomputer und den Radar ein und dann kann’s auch schon losgehen. Das klingt easy – und ist es auch. Sobald das Radar mit dem Radcomputer verbunden ist, erscheint auf der Seite ein kleiner grüner Balken. Das heißt so viel wie: „Hinter dir ist frei“. Der Rest ist selbsterklärend. Ein oranger Balken mit Auto bedeutet, dass sich ein Auto nähert, ein roter Balken mit Auto bedeutet, dass sich ein Fahrzeug schnell nähert.

In der App meines Radcomputers kann man einstellen, an welcher Stelle der Balken am Radcomputer erscheint und wie die Signale ausgegeben werden sollen.

Wie hilft mir das Garmin-Radar bei der Fahrt? Gerade die akustischen Signale helfen mir dabei, viel schneller zu merken, wenn sich ein Auto nähert. Wenn es mehrere Autos sind, wird das auch angezeigt. So kann ich auch Rücksicht auf die Autofahrer nehmen und beispielsweise, wenn ich merke, dass viele Autos hinter mir sind, einfach mal in eine Parkbucht einschwenken. Rücksicht sollte man schließlich gegenseitig nehmen. Wenn ich unterwegs bin (zum Beispiel bei Anstiegen oder längeren Touren), dann höre ich oft Podcasts auf meinen Shokz OpenRun. By the way: solltet ihr noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk sein, könnte dieses hier vielleicht etwas für euch sein. 

Ich finde es jedenfalls echt praktisch, dass ich durch das Radar immer weiß, was hinter mir los ist. So fühle ich mich sicherer auf der Straße oder auf dem Radweg. Dem Radweg? Ja, es erkennt tatsächlich auch Radfahrer, die sich von hinten schnell nähern.

Garmin Varia RTL516 montiert an der Sattelstütze

Darf's noch ein bisschen mehr sein? Hier ist das Garmin Varia RCT716.

Jeder, der mit dem Fahrrad unterwegs ist (egal, warum), hat bestimmt schon mal eine brenzlige Situation erlebt, in der ein Autofahrer oder ein Kleintransporter keine Rücksicht auf einen genommen hat. Hier im Frankenwald liegt das meistens an den fehlenden Radwegen. Überholen mit zu wenig Abstand, anpöbeln und beleidigen oder einfach auch mal die Dusche mit Spritzwasser. Das habe ich alles schon erlebt. Wenn es ernst wird, kann das Varia RCT716 echt helfen. Das Radar hat nämlich nicht nur die Radarfunktion, sondern auch die Funktion einer Dashcam. Hier wird in super HD-Qualität und mit 30 fps aufgezeichnet.  Mit rund 360 Euro ist das auf jeden Fall ein ordentlicher Batzen Geld. Wenn man aber keine Lust hat, von der Straße gedrängt oder geduscht zu werden, ist das sicherlich ein hilfreiches Mittel. 

Fazit:

Zum Schluss gibt’s nur noch kurz die Klammer vom Anfang. Ich habe ja schon gesagt, dass es die beste Investition in mein Fahrrad war, die ich je gemacht habe. Das Radar ist echt super, weil ich damit meine Umgebung beim Radeln besser wahrnehme und besser darauf reagieren kann. Jedes „piep piep“ sorgt dafür, dass ich nicht von einem Auto überrascht werde. 10/10, sehr empfehlenswert!

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